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Beobachtungsmöglichkeiten im Monat März 2026
zusammengestellt von Helmut Heinicke
Merkur steht am 7. März in Konjunktion und ist
deshalb den ganzen Monat nicht sichtbar.
Venus
ist den ganzen Monats nach Sonnenuntergang am Westhimmel
beobachtbar. Am Monatsersten geht sie ca. 1 Stunde nach der Sonne
unter, zum Monatsende verlängert sich die Zeit auf etwa 1Std 45 Min.
Da die Ekliptik am Abendhimmel sehr steil steht ergibt sich eine
gute Sichtbarkeit. Der Planet. erreicht eine Helligkeit von mag. -
3.9 bei einem scheinbaren Durchmesser von ca. 10,5".
Mars bleibt in diesem Monat unsichtbar.
Jupiter ist der dominierende Planet der ersten
Nachthälfte. Am Monatsersten erreicht er um etwa 20:50 MEZ in ca.
65° Höhe im Süden den Meridian. Sein Untergang ist um etwa 4:40 h
MEZ. Am Monatsende erreicht er den Meridian um etwa 19:55 h MESZ,
und geht gegen 3:55 h MESZ unter. Seine Helligkeit beträgt etwa
mag. -2,3 bei einem Scheibchendurchmesser von 40".
Saturn verabschiedet sich im März vom Abendhimmel. Am
Monatsanfang steht der Planet bereits tief im Südwesten, und
verblasst in der Dämmerung, Später ist er nicht mehr beobachtbar.
Uranus: Man findet den Planeten im Sternbild
Stier etwas südwestlich der Plejaden, und befindet sich damit am
Ende der Dämmerung am Südwest-Himmel. Sein Untergang ist am 1.3.
gegen 1:10 h MEZ, am Monatsende um etwa 23:10 h MESZ. Seine
Helligkeit beträgt 5,7 mag, sein Scheibchendurchmesser ca. 3,6".
Neptun erreicht am 22. März seine Konjunktion,
und ist damit den ganzen Monat hindurch unbeobachtbar.
Sonne
Im aktuellen Sonnenfleckenzyklus
zeigen sich immer wieder schöne Sonnenflecken. Auch die Chromosphäre
zeigt Aktivitäten und es sind auch Protuberanzen zu beobachten.
Am Sonntag, dem 29. März ist die Umstellung auf Sommerzeit.
Mond Am 3.3. ist Vollmond, am
19.3. Neumond.
Sternschnuppen
Der
März ist eine sternschnuppenarme Zeit. Es werden nur Sternschnuppen
sporadischer Natur erwartet.
Kometen
Ab Mitte März ist der Komet C/2024 E1 (Wierzchos)
tief am Abendhimmel zu beobachten. Er befindet sich dann ca. 20°
unterhalb des roten Sterns Aldebaran im Stier. Zu Monatsende nähert
er sich Aldebaran auf ca. 4,5°. Seine Helligkeit beträgt zur Mitte
des Monats etwa mag 10 , zum Ende des Monats dürfte sie etwas
abfallen.
Fixsternhimmel
Nach
Dunkelwerden findet man im Süden den Stier und die Zwillinge, etwas
tiefer den Orion. Hoch im Zenit steht der Fuhrmann. Im Westen findet
man den Perseus und die Andromeda, im Nordwesten die Kassiopeia. Der
Große Bär steht im Nordosten. Etwas später kommt im Osten der Löwe
hoch, und noch vor Mitternacht auch der Bootes. Gegen 1 Uhr morgens
steht der Große Bär im Zenit, und bald darauf geht im Nordosten die
Leier mit der hellen Wega auf. Kurz vor der Morgendämmerung kommt im
Nordosten der Schwan hoch, und Bootes steht im Süden.
Marsbedeckung durch den Mond vom 8.12.2022 um
6 Uhr bis 6 Uhr 6

Aufgenommen von Gerd Jooß mit 200/1000
Newton und 2x Barlow auf etwa 200 % vergrößert in Gerstetten
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